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AGB

Rechte und Pflichten aus dem Gastaufnahmevertrag
Auf Grund der Geschäftsbedingungen im Hotelgewerbe. Herausgegeben von der Fachgruppe Hotels und verwandte Betriebe im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA)

1. Der Gastaufnahmevertrag ist abgeschlossen, sobald das Zimmer bestellt und zugesagt oder, falls eine Zusage aus Zeitgründen nicht mehr möglich war, bereitgestellt worden ist.

2. Der Abschluss des Gastaufnahmevertrages verpflichtet die Vertragspartner zur Erfüllung der Vertrages, gleichgültig auf welche Dauer der Vertrag abgeschlossen wurde.

3. Der Vermieter ist verpflichtet bei Nichtbereitstellung des Zimmers dem Gast Schadensersatz zu leisten.

4. An- und Abreise
Das Hotelzimmer ist am Anreisetag ab 14 Uhr bezugsfertig. Appartements sind ab 15.00 Uhr bezugsfertig. Sollte der Gast bis 19.00 Uhr nicht angereist sein und es ist keine Mitteilung über eine Verspätung bei uns eingegangen, kann das reservierte Zimmer anderweitig vergeben werden. Die Abreise sollte bis 11.00 Uhr erfolgen.

5. Der Gast ist verpflichtet, bei Nichtinanspruchnahme der vertraglichen Leistungen den vereinbarten oder betriebsüblichen Preis zu bezahlen, abzüglich der vom Vermieter ersparten Aufwendungen.
Richtsätze: 20% bei Übernachtungen mit Frühstück, 30% bei einer Verpflegungsleistung (Halbpension) .

5.1. bei Nichterscheinen bzw. Stornierung nach Reisebeginn fallen 100% der Gesamtreisekosten an.

5.2. Storniert der Gast mindestens 40 Tage vor Reisebeginn fallen für Ihn keine Stornokosten an.

6. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände

6.1. Wird die Reise infolge höherer Gewalt unvorhersehbar erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so kann sowohl der Gast als auch der Gastgeber den Vertrag kündigen. Bei Kündigung vor Reisebeginn erhält der Gast den gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Ein weitergehender Anspruch besteht nicht. Der Gastgeber kann jedoch für erbrachte Leistungen ein Entgelt verlangen.

6.2. Ergeben sich die genannten Umstände nach Antritt der Reise, kann der Gastaufnahmevertrag ebenfalls von beiden Seiten gekündigt werden. In diesem Fall wird der Gastgeber die infolge der Aufhebung des Vertrages notwendigen Maßnahmen treffen. Wird der Vertrag aus den vorgenannten Gründen gekündigt, hat der Gastgeber einen Entschädigungsanspruch auf erbrachte oder noch zu erbringende Leistungen.

6.3. Der Gastgeber hat das Hausrecht und kann bei nicht gebührlichem Verhalten des Gastes, das der guten Sitte und der Hausordnung zu wieder läuft ihn des Hauses verweisen. Dies geschieht um Schaden von anderen Gästen und dem Haus fern zu halten. In diesem Fall ist der gesamte Reisepreis sofort und ohne Abzug fällig. Kann der Reisepreis nicht erbracht werden muss eine Sicherungsleistung gemäß dem Pfandrecht des BGB erbracht werden.

7. Der Vermieter ist nach Treu und Glauben gehalten, nicht in Anspruch genommene Zimmer nach Möglichkeit anderweitig zu vergeben, um Ausfälle zu vermeiden.

7a. Bis zur anderweitigen Vergabe des Zimmers hat der Gast für die Dauer des Vertrages den nach Ziffer 5 errechneten Betrag zu zahlen.

8. Ausschließlicher Gerichtsstand ist Passau.

9. Haftung
9.1. Ausstellung und Absendung der Unterlagen.
Die Haftung des Gastgebers ist auf die Höhe der gesetztlichen Regelung des BGB beschränkt, soweit ein Schaden des Gastes weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird.

Beanstandungen sind unverzüglich an Ort und Stelle bei der Hotelrezeption geltend zu machen und die Vorlage der schriftlichen Mängelrüge von dieser schriftlich bestätigen zu lassen.

Die Hotelrezeption ist ausdrücklich beauftragt, für die Behebung der beanstandeten Mängel zu sorgen, ist jedoch nicht befugt für den Gastgeber irgendwelche rechtsverbindliche Erklärung abzugeben.

Können geltend gemachte Mängel an Ort und Stelle nicht voll behoben werden, müssen etwaige Beanstandungen unverzüglich vor Ort bei dem Gastgeber geltend gemacht werden.

Unverzüglich dem Gastgeber übersandte Beanstandungen werden von diesem im Interesse einer vertragsrichtigen Regelung sofort bearbeitet. Falls eine Beanstandung nicht zum frühest möglichen Zeitpunkt dem Gastgeber mitgeteilt wird und ihm dadurch die Möglichkeit einer Schadens- oder Mängelbeseitigung ganz oder teilweise genommen wird, kann der Gastgeber jeglichen Minderungsanspruch ausschließen. Ansprüche – nach dem §651c bis 651g BGB – kann der Gast nur innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Ende des gebuchten Aufenthalts bei dem Gastgeber geltend machen; es sei denn, er war ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert.

9.2. Der Gastgeber haftet nicht für liegengelassene/vergessene Sachen des Gastes. Er ist nicht zur Aufbewahrung oder Nachsendung verpflichtet.
10. Preise
Die angegebenen Tagespreise für Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Privatzimmer basieren auf einem Mindestaufenthalt von 5 Übernachtungen inkl. Halbpension pro Person. Es sind Inklusivpreise (Bedienung, Heizung, Mehrwertsteuer usw.), sofern keine anderen Angaben gemacht wurden. Bei Aufenthalten unter 5 Übernachtungen sind Preisaufschläge möglich.

10.1. Maßgebend ist stets die Vereinbarung zwischen Gast und Vermieter. Änderungen der Preise vorbehalten.

11. Reiserücktrittskostenversicherung
Die Kurverwaltung rät Ihnen, auf alle Fälle eine Reiserücktrittskostenversicherung abzuschließen. Diese übernimmt im Schadenfall alle Kosten, die Ihnen aus dem Rücktritt vom Beherbergungsvertrag entstehen, etwa, wenn Sie Ihre Reise durch Krankheit oder Unfall nicht antreten können.

12. Klassifizierung
Die im Verzeichnis den jeweiligen Beherbergungsvertrieben zugeordneten Sterne sind das Ergebnis einer freiwilligen Klassifizierung durch die Landesverbände des Gastgewerbes oder des Deutschen Tourismusverbandes. Betriebe ohne Sterne haben an der freiwilligen Klassifizierung nicht teilgenommen. Ein Rückschluss auf ihren Standard ist damit nicht verbunden.
13. Sonstige Bestimmungen und Vereinbarungen
13.1. Die vorstehenden Bestimmungen haben nur Gültigkeit, sofern und soweit nach Drucklegung inkrafttretende gesetzliche Vorschriften keine anderen Regelungen vorsehen.

13.2. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Gastaufnahmevertrages zur Folge

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